Warum altes und neues Testament

Im Alten Testament wird der Bund mit Gott beschrieben. Genauere Erklärung weiter unten.

Gott schuf die Menschen. Durch den Sündenfall musste dem Menschen zuerst vergeben werden damit sie mit Gott im Himmel leben konnten. Die Vergebung erlangten sie mit dem einhalten der Gebote. Was allerdings nicht nur 10 Gebote sind, sondern über 300 Gebote. Nach dem Tod kam man so vor das letzte Gericht und da wurde entschieden ob man in den Himmel oder in die Hölle kam.

Gott weiss jedoch das es in der Endzeit unmöglich sein wird all diese Gebote zu halten. Aus diesem Grund hat Gott sein Sohn geopfert. Sein Sohn, Jesus, hat mit seinem Tod die Sünden aller Menschen auf sich genommen. Ab dem Zeitalter von Jesus gilt, Erlangung der Erlösung durch Vergebung durch Jesus Christus.

Für das Christentum hat sich der Bund Israels mit Gott im Neuen Bund Gottes mit der Menschheit durch das Leben und Sterben Jesus Christus bekräftigt und erfüllt. Die christliche Religion übernahm daher die jüdische Bibel (den «Alten Bund») als Altes Testament und ergänzte sie mit dem Neuen Testament (dem «Neuen Bund»). Das Neue Testament besteht aus den vier Evangelien, den Apostelgeschichten, Briefliteratur sowie der Offenbarung des Johannes. Seine endgültige Fassung wurde um 400 n. Chr. festgelegt.

Das Alte Testament

Die christliche Bibel besteht aus zwei Teilen. Das Alte oder Erste Testament entspricht mehrheitlich der Heiligen Schrift des Judentums. Hier finden sich die bekannten Erzählungen zur Schöpfung der Erde, eigentliche Geschichtsbücher und Bücher von Propheten, aber auch sehr literarische Texte wie die Psalmen, Klagelieder oder das Hohelied der Liebe. Die Entstehung dieser Schriften ist zeitlich schwer einzuordnen, könnte aber bis ins 7. Jahrhundert vor Christus zurückreichen.

Das Neue Testament

Im Neuen Testament finden sich die vier Evangelien, die von Leben und Wirken von Jesus Christus handeln. Dazu kommen die Geschichte und eine Sammlung von Briefen verschiedener Apostel, die das Entstehen der ersten Christengemeinden beschreiben. In christlichen Gemeinden haben die vier Evangelien – das Wort Evangelium lässt sich mit “Gute Nachricht” übersetzen – einen besonderen Stellenwert: In jedem Gottesdienst wird eine ausgewählte Stelle aus einem Evangelium vorgelesen. Das Neue Testament ist in der Zeit zwischen dem Jahr 50 und Ende des 2. Jahrhunderts nach Christus entstanden.

Die beiden Teile der Bibel gehören untrennbar zusammen. Die ursprünglichen Texte sind in hebräischer, aramäischer oder griechischer Sprache verfasst. Heute gibt es über Übersetzungen in über 700 Sprachen, womit rund 80 Prozent der Menschen in ihrer Muttersprache erreicht werden können. Allein in der deutschen Sprache gab es in der Folge der Reformation mehrere unterschiedliche Übersetzungen. Die sich aber nie widersprachen  muss man dringend dazu sagen.